Eine Frage der Perspektive
Die Perspektive macht einen großen Unterschied. Das gilt besonders auch für das Aussehen.
Kürzlich habe ich ein schönes Beispiel für diese Aussage gesehen: Dieser stolze Recke ist mir beim Shopping über den Weg gelaufen. Auf den ersten Blick ein sehr schön gestalteter Avatar mit einer individuellen Shape. Ich ermutige regelmäßig neue Residents dazu, keine vorgefertigten Shapes zu verwenden, sondern ihre Shape selber zu gestalten. Die Herstellung von gut aussehender Skin oder Kleidung erfordert Erfahrung mit geeigneter Grafik-Software; die Gestaltung der Shape erfolgt hingegen mit SL-Bordmitteln. Er stellt damit ein wichtiges Element dar, um den virtuellen Charakter einzigartig zu machen, ihm eine individuelle Identität zu geben.
Allerdings sollte man bei der Gestaltung der Shape das neue Aussehen nie nur von einer Seite betrachten, sondern nach jedem Bearbeitungsschritt mit der Kamera um den Avatar herumfahren, und ihn von allen Seiten betrachten. Ansonsten passiert einem das, was unserem Edelmann hier womöglich unabsichtlich passiert ist: er hat sich ein sehr markantes Kinn sowie eine Oberlippe verpasst, die einen ordentlichen Überbiss suggeriert.
Das Beispiel zeigt, wie wichtig die Kamerasteuerung in SL ist. Sie verschafft einem nicht nur einen größeren Überblick über die virtuelle Umgebung, sie ersetzt auch die in Second Life nicht vorhandenen Spiegel und ermöglicht es, den eigenen Avatar auch einmal aus einer anderen Perspektive als von hinten zu sehen.
Am einfachsten funktioniert das übrigens, wenn man mit gedrückter Alt-Taste mit der Maus einen Avatar oder Gegenstand anklickt und dann “zieht”. So kann man die Kameraperspektive sowohl verschieben als auch zoomen.

Hm… vielleicht wollte er Dir auch nur ein Küsschen zuwerfen Carina (!)
Na das der mal nicht mit dem Kinn bremsen muss