Transparente Einblicke
Wer schon einmal mit transparenten Texturen gearbeitet hat, weiß, dass sich Prims komplett unsichtbar machen lassen. Ein Nachteil dieser überaus praktischen Funktion: Unsichtbare Objekte kann man sehr leicht einmal verlieren. Aus diesem Grund existiert im Second Life Viewer eine Funktion, mit der man Objekte die transparent oder teiltransparent sind, hervorheben kann. So ist es ein Leichtes, auch unsichtbare Objekte wieder aufzufinden. Um diese Funktion zu nutzen, einfach die folgende Tastenkombination nutzen: Strg-Alt-T
Die Funktion hat übrigens einen interessanten Nebeneffekt: Man kann auch transparente Attachments anderer Avatare sehen. Es kann gerade für Avatar-Bauanfänger sehr nützlich sein, sich einmal andere Avatare auf diese Art anzusehen. Man macht so manch aufschlussreiche Entdeckung dabei.
Oft handelt es sich bei transparenten Attachments um Objekte wie Flügel, die nur während des Fluges sichtbar sein sollen. Dies wird dadurch erreicht, dass man zwei Attachments anlegt, eins für die Flügel im gefalteten und eines für die Flügel im aktiven Zustand. Per Skript wird dann je nach dem, ob man fliegt oder sich auf dem Boden befindet, jeweils eines davon sichtbar und das andere unsichtbar gemacht.
Ebenfalls oft verwendet wird diese Umschalttechnik bei Waffen. Ein Attachment kann nur an einem bestimmten Attachmentpunkt getragen werden – es lässt sich nicht dynamisch wechseln. Schusswaffen werden oft in einem Holster getragen, wenn sie gerade nicht benutzt werden. Nun ist es dem Avatar aber technisch nicht möglich, die Waffe zu “ziehen”. Zur Lösung dieses Problems werden auch hier zwei Attachments getragen. Eines an Hüfte oder Oberschenkel – mit der Waffe im Holster – und eines an der Hand. Im verstauten Zustand ist die Waffe in der Hand transparent und die im Holster sichtbar. Wird die Waffe gezogen, wird die in der Hand sichtbar und dafür ein Teil des anderen Attachments unsichtbar; es entsteht der Eindruck eines leeren Holsters.
Manchmal sind es aber auch sehr “männliche” Körperteile, die man da im Transparenzmodus zu sehen bekommt. Da sich derartige Attachments bei Nichtgebrauch nur schwer in der Avatarhose verstauen lassen, werden sie oft unsichtbar gemacht, um im Falle eines Falles schnell wieder einsatzbereit zu sein. Betrachtet man solche Avatare im Transparenzmodus, so wirkt dies schon etwas komisch. Daher ein guter Rat an alle Träger möglicherweise peinlicher Attachments: Besser abnehmen, wenn man den Sex-Club verlässt.
Einigermaßen dämlich ist es allerdings, wenn man das Körperteil auch noch am falschen Attachment-Punkt befestigt hat. Da bekommt die Bezeichnung “schwanzgesteuert” gleich eine ganz neue Bedeutung…












