"A technology tupperware party"

Workshop
Ein Workshop über Breitbandtechnologie wurde von der amerikanischen Federal Communications Commission (Aufsichtsbehörde für Telekommunikation und Medien) am heutigen Tage abgehalten und auch nach SL gestreamt. “Hey, die antworten wirklich auf die Frage!” – bei einigen Zuschauern sorgte die Möglichkeit zur Mitwirkung für echtes Erstaunen. Insgesamt acht Vertreter der US-Regierung sowie von unabhängigen Organisationen und aus der Wissenschaft kamen dabei zu Wort. Der Workshop ist teil des “National Broadband Plan”, mit dessen Hilfe möglichst alle Einwohner der USA mit Breitbandanschlüssen versorgt werden sollen.
Graham Richard, der ehemalige Bürgermeister von Fort Wayne ( Indiana), erklärte zum Beispiel die Bedeutung der Vernetzung für einzelne Kommunen und betonte, dass die Investition in Breitbandaschlüsse für Städte sehr sinnvoll sei. Er fasste die Möglichkeiten künftiger Kommunikation scherzhaft als “technology tupperware party” zusammen.
Beth Noveck, stellvertretende technische Leiterin für Öffentlichkeitsarbeit der US-Regierung, erklärte, auf welchen Wegen sich die Zusammenarbeit unter Regierungsangestellten, aber auch mit den Bürgern durch das Internet erleichtern lässt. Die Möglichkeiten des bürgerschaftlichen Engagements übers Internet und virtuelle Welten wurden ebenfalls hervorgehoben.
Kurz gesagt: Die Sache war nicht gerade oberunterhaltsam und brachte auch nichts wirklich neues aufs Tablett, aber immerin: Eine US-Behörde begab sich, unterstützt von Regierungskreisen, in virtuelle Welten. Es wurde in SL und per WebEx übertragen und die User durften zwischen den einzelnen Themenblöcken Fragen stellen. Die Resonanz war in SL nicht gerade berauschend, etwa 25 Zuhörer hatten sich zu Beginn der Vorträge eingefunden, am Ende waren es noch fünf. Die Mac-User konnten zwar aus irgend einem Grund nichts auf der Leinwand sehen, auch der Ton setzte ab und an aus, aber einen großen Geist hat sowas ja nicht zu stören. Und: Ich habe endlich mal einen Linden abgelichtet. Ich habe zwar seinen Vornamen vergessen, aber ihn in Pixel gebannt:

Der Linden

Das ist Pathfinder Linden
Ganz genau! So hieß der!